Von mir zu dir... Mein Weg, deine Einladung.

Hi, ich bin Sandra.

Ich war lange ziemlich gut darin, es allen recht zu machen.

Ich sagte Ja, obwohl ich Nein meinte. Ich hörte zu, sprang ein, hielt aus. Meine Gedanken kreisten ständig darum, bloß niemanden zu verärgern oder zu enttäuschen

Nach außen hin hatte ich alles im Griff und wurde häufig dafür gelobt, wie super ich meinen Alltag meisterte. Was dabei immer mehr verloren ging, war ich selbst. Ich war oft einfach nur erschöpft und nur noch im Funktionsmodus.

Kein Wunder, denn ich war überzeugt davon:

„Ich werde nur gemocht, wenn ich es allen recht mache.“

Heute weiß ich: Ich muss nicht ständig meine eigenen Bedürfnisse übergehen, damit es für alle anderen passt. 

Ich darf und ich muss auch an mich denken, damit es mir gut geht und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen. 

Der Punkt, an dem alles kippte...

Am deutlichsten zeigte sich das in meinem Job. Viele Jahre war ich die „gute Seele“ im Unternehmen, eine von den Frauen, die immer ein offenes Ohr für alle haben, zusätzlich in der Freizeit die Einkäufe übernehmen, die sich unliebsame und neue Aufgaben – auch gerne als Überstunden – aufhalsen lassen oder noch besser, ungefragt übernehmen, die sich um Geschenke für alle anderen kümmern, und so weiter. 

Und die Wahrheit ist einfach, dass ich genau das wollte. Ich wollte die Gute sein, ich wollte wichtig sein, gemocht und wertgeschätzt werden. Bitte bloß keine Konflikte, weil mir Harmonie über alles ging. Und jedes Mal, wenn ich dafür Anerkennung bekam, ein Danke, ein Lob, war das für mich ein Ansporn, mich noch mehr reinzuhängen, noch mehr zu leisten. 

Was dabei kaum jemand gesehen hat, war, wieviel Kraft mich das eigentlich gekostet hat.

Meine To-do-Listen waren endlos, mein Stresslevel maximal hoch und meine Gedanken dauernd im Karusselmodus oder bei den Problemen anderer. Zeit für mich? Irgendwann. Später mal.

Was brauchte ich eigentlich? Keine Ahnung.

Mein Körper hatte längst begriffen, dass alles zu viel war und etwas nicht stimmte. Allerdings war ich bereits sehr gut darin geworden, die Signale zu überhören und einfach weiterzumachen.

Und dann drückte das Leben mal eben die Stopptaste.

Und das nicht gerade zaghaft, sondern mit voller Wucht. 

Das war der Wendepunkt, oder eher gesagt, erstmal der absolute Tiefpunkt.

Ich verlor meinen Job durch ein Ereignis, auf das ich selbst keinen Einfluss hatte. Durch meine Position musste ich mir selbst die Kündigung schreiben. Und selbst da funktionierte ich noch mit einem Lächeln im Gesicht. Meine Devise: Weitermachen, stark und souverän sein, bloß nichts anmerken lassen. 

Es riss mir den Boden unter den Füßen weg. So viele Jahre hatte ich doch alles rein gegeben. Immer verfügbar, immer erreichbar, selten krank, immer für alle da. Mich dauernd hintenangestellt. Und nun stand ich quasi vor dem Nichts.

Wer war ich denn ohne meinen Job? 

Ich wusste es nicht. Ein Großteil von mir hatte sich all die Jahre genau darüber definiert. Jetzt war es an der Zeit, mir die Fragen zu stellen, denen ich sehr lange gekonnt ausgewichen war.

Was will ich eigentlich? Was brauche ich? Warum fällt mir Nein sagen so schwer? 

Warum ist es mir so wichtig, dass alle mich mögen, mit mir zufrieden sind? 

Und was glaube ich zu verlieren, wenn ich für mich einstehe?

Der Weg zu diesen Antworten war alles andere als bequem. Herauszufinden, wer ich bin, was mich ausmacht und was eben auch nicht, was ICH will, gerade auch, wenn niemand etwas von mir will, war nicht nur anstrengend, sondern tat zwischendurch richtig weh. 

Und doch fühlte ich mich auf diesem Weg befreiter…

Ich begann, mir wieder zuzuhören. Was mache ich gerne? Was interessiert mich? Ich probierte Neues aus, um meine Bedürfnisse kennenzulernen. Ich fing an, auszusprechen, was mir wichtig ist und was ich brauche. So lernte ich auch meine Grenzen wahrzunehmen. Und dann wurde ich mutig, mutig für mich einzustehen, für mich aufzustehen, und auch bewusst mal einen Konflikt auszuhalten, statt ihn zu verhindern.

Und schließlich: 

Ich sagte Nein und siehe da, man mochte mich immer noch.

Natürlich hatte ich Angst, Angst vor Ablehnung, Angst davor, jemanden zu verärgern. Und auch mein schlechtes Gewissen war nicht sofort weg. Wie auch? Jahrzehntelange Gewohnheiten verschwinden eben nicht so einfach über Nacht. 

Aber mit jedem Nein und jedem Ja zu mir (auch wenn das jetzt wie eine 1000fach gehörte und gelesene Floskel klingt – es stimmt!) wurde es leiser. 

Es war wichtig zu verstehen, dass für sich einzustehen, nicht automatisch bedeutet, egoistisch oder hart zu sein oder auch sich lautstark zu wehren… 

Ich begriff, dass ich genauso freundlich und dennoch klar zugleich sein kann und es sich trotzdem oder sogar dann erst recht, richtig anfühlen darf. 

Was heute anders ist...

Heute richte ich mein Leben viel bewusster danach aus, was mir guttut und was ich brauche. 

Ich bin immer noch sehr gerne für andere da. Ich helfe, höre zu und kümmere mich. Aber nicht mehr automatisch und schon gar nicht auf meine Kosten, sondern weil ich es möchte und es mir wichtig ist. 

Ich habe gelernt, mir in meinem vollen Alltag mit Job, Mann und Teenie-Mädels Platz für mich zu schaffen und mir auch genau diesen Platz zu erlauben. 

Heute kann ich den Wäscheberg, das Chaos in der Küche einfach mal links liegen lassen und mir ein Buch schnappen und mich mit meinen Katzen (und davon hab ich viele) entspannt in die Sonne setzen. 

Ich muss nicht sofort darüber nachdenken, was eigentlich noch alles zu erledigen wäre. Ich kann auch einfach mal gar nichts tun oder, sogar noch besser, Aufgaben abgeben.

Und genau das ist der Unterschied. 

Nicht nur Nein sagen zu können, sondern selbst zu entscheiden, wann mein Ja wirklich mein Ja ist. 

Meine Erfahrung und mein Wissen

Was ich heute weitergebe, kenne ich also nicht nur aus Büchern oder Ausbildungen. 

Ich habe selbst über Jahrzehnte im People Pleasing festgesteckt und mich Schritt für Schritt daraus gezogen. Ich weiß sehr genau, wie schwer es sein kann, alte Verhaltensweisen zu verändern, gerade dann, wenn sie einen schon lange begleiten. 

Und genau diese Verbindung aus meinem fachlichem Wissen und eigener Erfahrung hilft mir dabei, dich einfühlsam und nah an deinem Alltag zu begleiten. Und sicher ganz ohne erhobenen Zeigefinger oder ein schnelles „Du musst dich einfach mehr abgrenzen“.

Denn wenn es so einfach wäre, wärst du wahrscheinlich nicht hier.

  • Zertifizierte Mentaltrainerin, Michael Mann Academy (2022)
  • Zertifizierter spiritueller Coach, Bahar Yilmaz & Jeffrey Kastenmüller (2023)
  • Zertifizierter Life Trust Coach, Veit Lindau (2024)
  • Fortlaufende Weiterbildungen in Coaching, Persönlichkeitsentwicklung & Selbstführung
  • Eigene Reflexionspraxis und Supervision als fester Bestandteil meiner Arbeit

Wie ich dich begleite

Du darfst kommen, wie du bist.

Erschöpft, unsicher, überfordert, ratlos oder alles gleichzeitig.

Unsere Gespräche sind dein geschützter Raum, in dem du alles ansprechen darfst, was dich belastet und auch das, was du dich sonst vielleicht nicht traust zu sagen. 

Hier schauen wir gemeinsam hin:

Was steckt hinter deinem ständigen Ja zu anderen? An welchem Punkt verlierst du die Verbindung zu dir selbst? Was brauchst du wirklich und wie kannst du lernen, dafür einzustehen?

Dabei geht es nicht darum, dass du nur noch Nein sagst.

Es geht vielmehr darum, dass du wieder selbst entscheiden kannst, wann und warum du Ja sagst.

Und dass du aufhörst, „Ist schon okay“ zu sagen, wenn es das eigentlich nicht für dich ist.

Hierbei begleite ich dich. Schritt für Schritt in deinem Tempo.

 


Das sagen bisherige Kundinnen:

Bewertet mit 5 von 5

Sandra ist einfach ein Geschenk. Für mich und für jede Frau, die sie auf ihrem Weg begleitet. 

Sie hat dieses unglaubliche Gespür für das, was unter der Oberfläche schlummert, und öffnet mit soviel Herz, Klarheit und Sanftheit, so dass echte Veränderung möglich wird.

Ich bin eher ein kopfgesteuerter Mensch – ich brauche Logik, etwas zum Festhalten. Und doch hat Sandra es geschafft, mich für Themen zu öffnen, die ich früher nie für möglich gehalten hätte. Was sie dabei so besonders macht: Sie vereint tiefes Einfühlungsvermögen mit echter fachlicher Kompetenz, Qualität und Professionalität – und das auf eine wunderbar authentische Art. Bei ihr spürt man in jeder Begegnung: Sie lebt, was sie weitergibt und genau das macht ihre Begleitung so besonders.

Es ist nicht irgendein Coaching. Es ist ihre Berufung.

Es war für mich ein großer Erfolg, wieder in meine eigene Stärke zu finden.“

- Nicole T.

Bewertet mit 5 von 5

„Die Arbeit mit Sandra war für mich eine durchweg bereichernde Erfahrung. 

Mit ihrer feinsinnigen Art und ihrem aufrichtigem Interesse, gelingt es ihr, sofort eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Sie hört nicht nur zu, sondern fühlt mit und genau daraus entstehen oft wertvolle Impulse. Was ich besonders an ihr schätze, ist ihr Gespür dafür, den Blick behutsam in neue Richtungen zu lenken. Sie stellt genau die Fragen, die zum Nachdenken anregen, ohne zu überfordern und bietet Perspektiven an, die helfen, festgefahrene Muster zu hinterfragen. Ihre ruhige, klare Präsenz wirkt ausgleichend, selbst in emotional herausfordernden Momenten, fühlt man sich bei ihr einfach nur gut aufgehoben. 

Ihre fundierten Ausbildungen und ihr professioneller Hintergrund im Coaching machen das Bild für mich rund. Wer jemanden sucht, der mit Empathie, Weitblick und viel Fingerspitzengefühl begleitet, ist bei Sandra genau richtig.“

- Jessica H.

Stöbere auf meinem Blog

Warum stelle ich mich immer hinten an?

Wie du deine unsichtbare Selbstaufgabe erkennst und was du wirklich dagegen tun kannst Ich war schon total gestresst, als ich in dieses Meeting ging. Mein Kalender war voll, mein Kopf sowieso und ich wusste eigentlich schon vorher, dass ich heute

Weiterlesen »